Stroh zählt zu den energetisch nutzbaren landwirtschaftlichen Reststoffen und fällt überwiegend als Nebenprodukt bei der Getreide- und Ölfruchterzeugung an. Der Zusammenhang aus der globalen Erfordernis der CO2-Reduktion und dem Anfall von Stroh als „Abfallprodukt“ (bei Nährstoff-Überschuss auf dem Acker) veranlasste NESTRO zur Entwicklung einer effizienten Verbrennungstechnologie für regenerative Rohstoffe.
Dabei ist das besondere Bestreben, dem landwirtschaftlichen Betrieb
(insbesondere Schweinezucht, Geflügelmast etc.) eine wirtschaftliche
und zukunftsorientierte Heizungstechnik alternativ zur herkömmlichen Öl- oder Gasheizung anzubieten.
Der durchschnittliche Energiegehalt von Stroh liegt bei 4,15 kWh/kg:
250 kg Stroh = 100 l Heizöl
Ein entscheidender Parameter zur Bestimmung der Amortisationsdauer ist
der Einspareffekt der variablen Kosten gegenüber den fixen Kosten der
am Anfang höheren Investition.
Aufgrund der deutlich geringeren Verbrauchskosten, insbesondere beim
Brennstoff Stroh liegt die Amortisationszeit für die Wärmeerzeugung mit
Getreidestroh je nach Anlagengröße und Auslastung zwischen 4 und
maximal 7 Jahren.
Sobald ein erhöhter Leistungsbedarf über den saisonal erforderlichen
Verbrauch hinaus gegeben ist (z.B. durch Warmwasser-Aufbereitung im
Sommer und/oder Beheizung von Gewächshäusern, Hähnchenmastanlagen bei
Neueinstallung etc.) erhöht sich die Rentabilität deutlich, was
wiederum zu einer schnelleren Amortisierung der Gesamtanlage führt.
Der Kessel ist speziell für die Verbrennung von Stroh konzipiert.
Dadurch, dass die Primärluft separat zugeführt wird, ist eine
gleichmäßige Vorbelüftung des Brennstoffes gegeben, der ein schnelles
Vergasen ermöglicht. Mit der weiteren Anreicherung der Rauchgase mit
Sekundärluft wird ein optimales Niveau der Verbrennungstemperatur und
damit auch eine optimale Qualität des Ausbrandes erreicht.
NESTRO Strohverbrennungsanlagen bestehen insgesamt aus diesem Ballenförderband mit angeschlossenem Strohballenzerkleinerer, einem pneumatischen Fördersystem mit Stroh-Zyklonabscheider und Zellenradschleuse sowie der Stokerschnecke zur Kesselbeschickung, dem Kessel und der Entstaubungs- und Filtereinheit mit Rauchgasventilator und Kamin. Mit diesen Komponenten plant die NESTRO GmbH jede Anlage individuell - ALLES AUS EINER HAND.
Bild 1/2: Im Schredder erfolgt zunächst die Zerkleinerung der über das Band
vorlaufenden Ballen. Dabei sind die Arbeitsgeschwindigkeiten von
Förderband und Schredder elektronisch aufeinander abgestimmt. Dem
Ballenauflöser werden die ganzen Ballen bei vorheriger Schnurabnahme
auf dem Förderband zugeführt.
Bild 3/4: Wie die NESTRO Referenzanlage am Standort
Hainchen/Thüringen kann die Strohheizung transportabel in Seecontainern
montiert werden.
Bild 5/6: Über die Einhaltung einer konstanten Abgastemperatur
(mittels Lambdasonde) wird die Leistung der nachgeschalteten
Rauchgasreinigungssysteme (Bild 4) sichergestellt. Die elektronische Steuerung der gesamten Anlage wird von
der NESTRO-Tochtergesellschaft und Steuerungsspezialisten NESAB GmbH
abgestimmt. So wird dauerhaft eine optimale Verbrennung gewährleistet.
Ihr Fachberater für Strohheizungsanlagen:
Thomas Heger
Schulweg 12 36433 Moorgrund
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Schon im Vorfeld der LIGNA 2009 hatten NESTRO und HOMAG in Zusammenarbeit mit der FH Rosenheim Luftmengenbedarf und Widerstand von HOMAG-Kantenanleim-Anlagen durch Messreihen ermittelt und dokumentiert.
NESTRO hatte auf Grundlage dieser Messdaten und Betriebsanforderungen eine energieoptimierte Absauglösung für die Kantenbearbeitung entwickelt, die während der LIGNA im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen präsentiert wurde.